Basel

«Es droht der Kollaps am Aeschenplatz»

Am 19. Juni entscheidet das Stimmvolk, ob die Elisabethenstrasse in Richtung Kleinbasel gesperrt wird.

Am 19. Juni entscheidet das Stimmvolk, ob die Elisabethenstrasse in Richtung Kleinbasel gesperrt wird.

Die Elisabethenstrasse soll in Richtung Kleinbasel gesperrt werden. Dagegen wehren sich die drei bürgerlichen Jungparteien und der TCS. Werde die Strasse gesperrt, so komme es am Aescherplatz zum Verkehrskollaps, erklärten sie heute.

Am 19. Juni entscheidet der Basler Souverän, ob die Elisabethenstrasse künftig in Richtung Kleinbasel gesperrt wird. Für die Sanierung hatte der Grosse im Januar einen Kredit von 9,4 Millionen Franken bewilligt. Die drei bürgerlichen Jungparteien (Jungliberale, Jungfreisinnige und Junge SVP) sowie der TCS beider Basel haben daraufhin das Referendum gegen den Beschluss ergriffen.

Beat Schultheiss, Verwaltungsrat des TCS beider Basel meinte heute Vormittag bei der Lancierung der Abstimmungskampagne: Eine Sperrung der Elisabethenstrasse in Richtung Wettsteinbrücke führe zu einer Verlagerung des Verkehrs auf die Achse Aeschenvorstadt-Aeschenplatz-Dufourstrasse, welche bereits heute zu Stosszeiten an ihre Kapazitätsgrenze gerate. «Damit wird die Entlastungswirkung zunichte gemacht, welche mit der Eröffnung der Nordtangente erzielt wurde», sagte Schultheiss.

Philip Schotland, Präsident der Jungliberalen ist überzeugt: «Es droht der Verkehrskollaps am Aeschenplatz.» Für den Abstimmungskampf stehen dem Referendumskomitee 10000 Franken zur Verfügung. Alexander Gröflin, Präsident der Jungen SVP Basel-Stadt ist zuversichtlich, dass die Abstimmung gewonnen werden kann. «Wenn Riehen fleissig abstimmt, dann gewinnen wir.»

Mehr dazu morgen in der bz.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1