Die neue Sekundarschule Sandgruben ist eine der sechs Schulen, die heute an einem Festakt in Bern den Schweizer Schulpreis entgegennehmen konnten. Nach dem Gymnasium Bäumlihof im Jahr 2013 ist die neu gebaute Sekundarschule mit ihrem jahrgangs- und leistungszug-übergreifenden Unterrichtsmodell bereits die zweite Basler Schule, die für ihre hervorragenden Leistungen mit dem Schweizer Schulpreis ausgezeichnet wird. 

Der Verein Schweizer Schulpreis hat am Mittwoch sechs Schulen ausgezeichnet, die der Verein als besonders innovativ und zukunftsorientiert betrachtet. Drei Schulen stammen aus dem Kanton Zürich und je eine aus den Kantonen Basel-Stadt, Zug und Neuenburg.

Der Verein Schweizer Schulpreis wolle mit dem Preis Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer motivieren, über die Grenzen des eigenen Kantons zu blicken, teilte der Verein am Mittwoch mit. Die Leistungen von innovativen Schulen sollen auch für andere Bildungsstätten sichtbar gemacht werden, damit sie diese als «Ideenlieferanten» nutzen können.

Im Kanton Zürich wurden die Schule in Dietikon, die Primarschule Otelfingen und die Schule Ruggenacher 1 in Regensdorf als besonders innovativ erachtet. Im Kanton Zug war es die Schule in Hünenberg und im Kanton Neuenburg gewann die Cercle Scolaire de Val-de-Ruz in Cernier die Auszeichnung.

Bewertet wurden zum Beispiel der Umgang mit Vielfalt, die Unterrichtsqualität, das Schulklima und die Schule als «lernende Institution». Um den Preis zu gewinnen mussten die Schulen in allen überprüften Bereichen gut und in einem hervorragend abschneiden. Die Gewinner werden nun national und international bekannt gemacht und in ihrer Entwicklung unterstützt, wie es in der Mitteilung heisst.

Für den Preis hatten sich 24 Schulen beworben, zwölf erreichten den Final. Der Preis wurde nach 2013 und 2015 zum dritten Mal vergeben.