Geothermieanlage Riehen
1,2 Millionen Franken für Geothermieprojekt in Riehen

Das Bundesamt für Energie (BFE) unterstützt das geplante zweite Geothermieprojekt in Riehen mit 1,2 Millionen Franken. Damit werden detaillierte Erkundungen des Untergrunds ermöglicht, wie die Wärmeverbund Riehen AG am Freitag mitteilte.

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Bundessubventionen für Geothermieanlage in Riehen.

Bundessubventionen für Geothermieanlage in Riehen.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die Inbetriebnahme der Geothermieanlage ist auf 2022 geplant. Nach den positiven Resultaten einer wirtschaftlichen und geologischen Machbarkeitsstudie sollen nun detaillierte Erkundungen des Untergrunds folgen, heisst es in der Medienmitteilung des Wärmeverbunds.

Sobald die Aktionäre das Projekt freigegeben haben werden, soll die Untersuchung des Untergrunds, namentlich der Feldseismik, ausgeschrieben werden, heisst es weiter. Die Wärmeverbund AG ist im Besitz der baselstädtischen Gemeinde Riehen und der Industriellen Werke Riehen. Ziel ist es, die natürlichen Thermalwasservorräte in einer Tiefe von 1500 Metern anzuzapfen.

Das geschieht an einem anderen Ort bereits seit 1994. Seit über 25 Jahren fördert die Grundlastzentrale Haselrain rund 65 Grad warmes Wasser aus dem Untergrund an die Oberfläche. Diese Geothermieanlage ist laut der Wärmeverbund AG die grösste ihrer Art in der Schweiz.

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