Die Gesamtkosten der ersten Etappe des Parkausbaus sind auf rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Basler Anteil von 1,1 Millionen sei wenig Geld für soviel Park, hiess es von links bis rechts im Grossen Rat.

Leise Zweifel wurden vereinzelt geäussert wegen des weiter laufenden Kieswerkes daneben, der bescheidenen ÖV-Erschliessung, üblen Fluglärms dort sowie der komplizierten Organisation. Wegen Letzterem regte die SVP einen "kleinen Staatsvertrag" an, um spätere Differenzen zu vermeiden.

Eine offene Frage ist ferner die Linienführung des Autobahnzubringers Allschwil, der dem Zugang zum Park dereinst im Weg liegen könnte. Gemäss Kommissionsbericht wären allfällige dafür später nötige bauliche Massnahmen "nach dem Verursacherprinzip" zu bezahlen.

Unter dem Namen "Parc des Carrières" soll durch die etappenweise Wiederauffüllung von Kiesgruben bis 2025 eine artenreiche und leicht zugängliche Parklandschaft entstehen. Die Gesamtkosten aller drei geplanten Etappen werden gemäss Planungsamt Basel-Stadt auf rund 4,4 Millionen Euro geschätzt.

Die Rekultivierung des Gebietes möglich machen die in den nächsten Jahren auslaufenden Kiesabbaukonzessionen. Geplant sind naturnah und extensiv bewirtschaftete Landwirtschaftsflächen, Magerwiesen, Gehölzgruppen und Trockenbiotope. Neue Wege sollen zudem die umliegenden Gemeinden besser untereinander und mit dem Landschaftsraum verbinden.