Grosser Rat BS

1,6 Millionen für Nachbesserungen am Basler Museum der Kulturen

Baumängel und Defizite am Basler Museum der Kulturen können für 1,6 Mio. Franken behoben werden.

Baumängel und Defizite am Basler Museum der Kulturen können für 1,6 Mio. Franken behoben werden.

Baumängel und Defizite am Basler Museum der Kulturen können für 1,6 Mio. Franken behoben werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch diese Mittel murrend bewilligt. Ein Rückweisungsantrag der GLP wurde mit 69 gegen 14 Stimmen klar abgelehnt.

Das Museum war nach einem Ausbau nach Plänen von Herzog & de Meuron 2011 wiedereröffnet worden. Indes stören diverse Mängel den Betrieb; insbesondere muss die Akustik verbessert werden, speziell im neuen Dachgeschoss. Alle Fraktionen ärgerten sich über die Mängel und fragten nach Verantwortlichkeiten seitens Planung, Bau und Abnahme.

Die meisten Fraktionen mochten aber nicht bis zur Klärung dem Museum die Verbesserungen verweigern, wie dies die GLP beantragte. Diese wollte auch das Museum seine technischen Aufrüstungen aus dem Betrieb finanzieren lassen. Regierungspräsident Guy Morin, zu dessen Departement die Kultur zählt, wehrte sich gegen Schuldzuweisungen.

Morin lobte auch die gleichzeitig beantragten Nachrüstungen der Beleuchtung, weil unter anderem die geplante LED-Technologie Strom spare. In der Debatte war bemängelt worden, dass dies schon vorab beim Planen bekannt gewesen sei.

Baudirektor Hans-Peter Wessels erklärte die erst nachträglichen akustischen Verbesserungen auch damit, dass man die Probleme erst im realen Betrieb genau ausmessen und richtig lösen könne. Der Kommissionssprecher regte darauf an, den Bau dann halt erst abzunehmen, wenn klar ist, ob das Bestellte geliefert wurde.

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