Wer nach dem Feiern in der Neujahrsnacht per Taxi nach Hause möchte, muss sich in Geduld üben: Die Basler Taxiunternehmen sind überlastet. Kurt Schaufelberger von der Taxizentrale sagt zur „Schweiz am Sonntag“: „Wir registrieren zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens jeweils 17000 Anrufe.“ Keine Option in den beiden Basel ist „Nez Rouge“: Die Aktion, deren ehrenamtlich arbeitende Chauffeure Fahruntüchtige nahezu kostenlos im eigenen Auto nach Hause fahren, ist in der Region nicht aktiv. „Wir finden nach wie vor keine Freiwillige“, sagt Christel Sommer von der Nez-Rouge-Geschäftsstelle. In der übrigen Schweiz boomt „Nez Rouge“: Die Zahl der Fahrer ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent angestiegen. (SaS)