Kundgebung

200 gehen in Basel für die Rechte der Sans-Papiers auf die Strasse

Sans Papiers kämpfen für ihre Rechte

Sans Papiers kämpfen für ihre Rechte

Gut 200 Personen sind am Samstag in Basel für die Rechte der Sans-Papiers auf die Strasse gegangen. Neben einem sofortigen Ausschaffungsstopp forderten sie eine kollektive Regularisierung der Papierlosen, Personenfreizügigkeit und gleiche Rechte für alle.

Die von der Polizei bewilligte Kundgebung am Flüchtlingstag verlief friedlich. Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 200 Menschen an der Demo, nach Angaben der Organisatoren deren 400.

Vom Schützenmattpark zogen die Demonstrierenden via Innenstadt zum Claraplatz. Auch zahlreiche Sans-Papier marschierten mit. Die Zahl der Papierlosen wird in der Region auf rund 10'000 geschätzt. Landesweit sollen es mindestens 100'000 sein.

«Wir leben hier, wir arbeiten hier, wir bleiben hier» hiess es etwa auf einem Transparent oder «Flucht ist kein Verbrechen». Viele Kundgebungsteilnehmer trugen T-Shirts und Buttons mit der Aufschrift «Kein Mensch ist illegal». Organisiert wurde die Demo von der «Union der ArbeiterInnen ohne geregelten Aufenthalt und Bleiberecht für alle!»

Die Kundgebung vom Samstag war bereits der dritte Marsch der Sans- Papiers in Basel. Diesmal stand sie im Zusammenhang mit der im April gestarteten nationalen Kampagne «Schluss mit der Heuchelei». Lanciert haben diese Basisbewegungen, NGO und linke Parteien. Anlass war die erste Mobilisierung der Sans-Papiers in der Schweiz vor zehn Jahren.

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