Die Basler Personenschifffahrtsgesellschaft (BPG) gibt nun doch noch ein neues Schiff in Auftrag. Eigentlich sollte dieses bereits im nächsten Sommer über den Rhein schippern, aber gemäss Claus Wepler, Mitglied des Verwaltungsrats und Generalsekretär im Departement für Wirtschaft Soziales und Umwelt, gab es «unvorhergesehene Verzögerungen».

Diese betreffen vor allem die Finanzierung des Schiffs, die nach wie vor nicht restlos geklärt ist. Sicher ist: Einen Teil davon muss die BPG selbst aufbringen, einen Teil soll der Grosse Rat als Staatsbeitrag sprechen. Die BPG befindet sich zu 100 Prozent im Staatsbesitz. Aber trotz der noch nicht gesicherten Finanzierung ist die Suche nach einer Werft für das neue Schiff nun im Kantonsblatt ausgeschrieben.

«Wir müssen parallel eine Werft suchen und die Finanzierung sichern, wollen wir das Schiff 2018 in Betrieb nehmen», sagt Wepler. Dem Auftrag zufolge soll der neue «Schlappe» eine Länge von 65,5 Metern haben und eine Breite über alles von 9,5 Metern. «Wir wollen klar ein Volumenschiff für deutlich mehr Leute, als auf den beiden alten Schiffen Platz finden», erklärt Wepler. Die beiden alten und im Betrieb teuren Schiffe sind die «MS Lällekeenig» und die «MS Baslerdybli». Dazu kommt das derzeit neuste Schiff, die «MS Christoph Merian». Wie die neue Flotte aussehen soll, ist noch nicht restlos geklärt. «Wir planen aber grundsätzlich weiterhin mit drei Schiffen», sagt Wepler. Das dürfte bedeuten, dass die Tage des «Lällekeenig» gezählt sind. (dre)