Referendum

3000 Unterschriften gegen «Lysbüchel»-Bebauungsplan in Basel

Dieser Blick nach Süden zeigt in der Bildmitte den Novartis-Campus. Das Gebäude mitte-rechts mit den diversen Lastwagen ist der Bell-Haupsitz. Weiter rechts das Lysbüchel-Areal. Oben rechts der Bahnhof St. Johann.

Dieser Blick nach Süden zeigt in der Bildmitte den Novartis-Campus. Das Gebäude mitte-rechts mit den diversen Lastwagen ist der Bell-Haupsitz. Weiter rechts das Lysbüchel-Areal. Oben rechts der Bahnhof St. Johann.

Über die künftige Nutzung des «Lysbüchel"-Areals in Basel muss der Souverän des Stadtkantons entscheiden. Das Referendum gegen den Bebauungsplan für das 11,6 Hektaren grosse Gebiet ist zustande gekommen.

Gegen den vom Grossen Rat am 16. Mai mit grossem Mehr gutgeheissenen Ratschlag "VoltaNord" hat der Gewerbeverband Basel-Stadt zusammen mit FDP und SVP sowie Branchenverbänden rund 3000 Unterschriften gesammelt. Sie wurden am Freitag der Staatskanzlei übergeben.

Mit dem Referendum will der Gewerbeverband eine "Fehlplanung" auf dem "Lysbüchel" verhindern. Der Bebauungsplan führe zu einer weiteren Vertreibung des Gewerbes aus der Stadt, und durch die mangelhafte Trennung von Wohnen und emissionsstarkem Gewerbe seien Nutzungskonflikte vorprogrammiert, hält der Gewerbeverband fest.

Der vom Gewerbeverband und seinen Mitstreitern bekämpfte Bebauungsplan "VoltaNord" soll auf dem Lysbüchel-Areal rund 2000 bis 3000 zusätzliche Arbeitsplätze sowie neuen Wohnraum für 1300 bis 1900 Personen ermöglichen. Dazu sollen die bestehenden Arbeitsgeschossflächen verdichtet und vergrössert und das bestehende Wohnquartier im Süden des Areals erweitert werden.

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