Dass der FC Basel die unbestrittene Grösse im Schweizer Sport ist, ist längst klar. Nun konnte der Schweizer Meister diese Vormachtstellung auch noch auf diversen Social-Media-Plattformen zementieren.

Sowohl auf Instagram, Twitter, vor allem aber auf Facebook, haben die Bebbi immer mehr Fans. Dies haben die Basler in letzter Zeit mehrheitlich zwei Dingen zu verdanken: Nach dem sensationellen Sieg gegen Chelsea in der Königsklasse drückten innert weniger Stunden 10'000 den «Gefällt mir»-Button bei Facebook. Doch nicht der Auftritt auf der internationalen Bühne, viel mehr der ägyptische Mittelfeldspieler Mohamed Salah bringt die Leute eifrig zum liken.

Innerhalb von nur 48 Stunden konnte der FCB 30'000, vorwiegend ägyptische, Fans sammeln und seine Fan-Basis auf Facebook auf 180'000 Anhänger erhöhen. Vor zwei Wochen waren es noch 140'000 gewesen. Hinzu kommen 30'000 Fans, welche die Tweets auf Twitter verfolgen und weitere knapp 3'000, die auf Instagram ihren Verein unterstützen.

Ein Traum für andere Schweizer Vereine

Während die Anhängerschaft von Rot-Blau wächst und wächst, haben andere Schweizer Vereine enttäuschend kleine Fan-Communities. Der offizielle Account der Basler Starwings Basketballer hat lediglich etwas mehr als 600 Fans, die Handballer vom RTV schaffen es gar nur auf knappe 400 Anhänger.

Auch im nationalen Vergleich ist der FCB einsame Spitze. Der FC Zürich (knapp 22'000), die Berner Young Boys (knapp 24'000) und auch GC (knapp 12'000) träumen wohl von den Zahlen des FCB. Ganz bitter für GC: Alleine Yann Sommer, die Nummer 1 im Tor der Basler, hat mehr Facebook-Likes (knapp 14'000) als der Verein aus Zürich.

Der nächste Gegner in der Champions League, der FC Schalke 04, hat weit über 820'000 Fans auf Facebook. Mit den Knappen kann der FCB also nicht mithalten.