Der Kanton Basel-Stadt trägt 19,3 Prozent der Gesamtkosten von rund 677 Millionen Franken, der Kanton Baselland 28,5 Prozent, wie aus einer gemeinsamen Medienmitteilungen der vier Trägerkantone der FHNW vom Donnerstag hervorgeht. Für beide Basel sinken die Beiträge damit leicht gegenüber der aktuellen Leistungsperiode.

Der Kanton Aargau finanziert gemäss Staatsvertrag 35,6 Prozent des Globalbeitrags an die FHNW, der Kanton Solothurn 16,6 Prozent. Insgesamt soll die FHNW für die Jahre 2018 bis 2020 rund sechs Millionen Franken weniger erhalten als für die vergangenen drei Jahre.

Der Antrag der Regierungen sei das Ergebnis eines einvernehmlichen und konstruktiven Verhandlungsprozesses der vier Kantone, heisst es weiter. Die FHNW wird ihren ausgewiesenen Finanzbedarf für 2018 bis 2020 in der Höhe von 688,8 Millionen Franken damit nicht allein mit dem Globalbeitrag der Kantone bestreiten können.

Strategische Weiterentwicklung nicht gedeckt

Ihre strategische Weiterentwicklung soll die FHNW aus ihrem Eigenkapital selber finanzieren müssen. Dieses beträgt per Ende Jahr voraussichtlich rund 40 Millionen Franken. Noch nicht bezifferbar sind gemäss Vorlage indes die finanziellen Auswirkungen aufgrund von Anpassungen bei der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK).

Die FHNW ist mit knapp 11'900 Studierenden die drittgrösste Fachhochschule der Schweiz, wie es weiter heisst. Sie leiste einen wesentlichen Beitrag zum dualen Bildungssystem. In die kommende Leistungsauftragsperiode fällt der Bezug des neuen Campus Muttenz, sowie der Baustart eines Neubaus auf dem Dreispitz-Areal in Basel.