Basler Rheinschwimmen

4000 wagten den «Schwumm im Bach» – einige öffneten für uns ihren Schwimmsack

Rheinschwimmen 2018 aus luftiger Höhe

Rheinschwimmen 2018 aus luftiger Höhe

Der Blick über das Rheinschwimmen 2018 zeigt die schiere Menge an Menschen, die sich vom Startpunkt am Tinguely-Museum bis zur Oetlinger-Buvette auf Höhe der Dreirosenbrücke treiben lassen. Das Wasserballett hat, aus luftiger Höhe betrachtet, etwas ungemein beruhigendes. Auch wenn es im Wasser selbst hoch zu und her gehen mag.

Gegen 4000 Schwimmerinnen und Schwimmer haben am Dienstagabend am traditionellen Basler Rheinschwimmen teilgenommen. Doch was macht den Reiz dieser Grossveranstaltung aus? Wir haben nachgefragt.

Teilnehmende jeglichen Alters stiegen ab 18 Uhr unter vorbeiziehenden Wolkenfeldern am Kleinbasler Ufer zwischen Schwarzwald- und Wettsteinbrücke in die Fluten. Bei rund 24,2 Grad Wassertemperatur liessen sie sich 1,8 Kilometer weit durch die Stadt den Strom hinuntertreiben. Während des Anlasses blieb die Rheinschifffahrt sicherheitshalber eingestellt.

Zwar hatte es nach der langen Hitzeperiode deutlich aufgefrischt, dennoch sorgte der «Schwumm» im «Bach» – wie die Basler ihren Rhein gerne nennen – auch bei einer Lufttemperatur von «nur» noch 26 Grad für viel Spass. Im Vorjahr waren 4500 Personen mitgeschwommen; der Rekord von 6000 Schwimmenden datiert von 2012.

Am Ziel bei der Johanniterbrücke erhielten die Teilnehmenden traditionsgemäss eine Urkunde, eine Medaille und eine kleine Stärkung. Rettungsschwimmer der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) sowie Boote von Polizei und Wasserfahrvereinen begleiteten die Leute im Wasser. (sda)

________

Nachgefragt

Was macht eigentlich den Reiz dieser Grossveranstaltung aus? Wer sind die vielen Schwimmer und was packen sie vor dem «Schwumm» in ihren Schwimmsack? Wir haben bei einigen Teilnehmenden nachgefragt. 

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1