Grosser Rat

4,2 Millionen für Basler Psychiatrie-Pilotprojekte

(Archiv)

Menschen, die bisher stationär in den UPK behandelt wurden, sollen früher nach Hause zurückkehren können.

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Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) wollen mit ambulanter statt stationärer Behandlung von Patienten gleichzeitig Geld sparen und den Komfort verbessern. Für zwei solche «Home Treatement"-Pilotprojekte hat der Grosse Rat am Mittwoch einstimmig 4,2 Millionen bewilligt.

Die Pilotprojekte sind vorerst auf drei Jahre angelegt und sollen rund 52 geeigneten Patientinnen und Patienten offenstehen. Diese, die bisher stationär in den UPK behandelt wurden, sollen früher nach Hause zurückkehren und sich ambulant psychiatrisch betreuen und begleiten lassen können. Die psychisch schwer kranken Menschen werden so in ihrem angestammten Umfeld therapiert.

"Home Treatement" ist beim einen Pilotprojekt vorgesehen als Übergangsbehandlung vom stationären in den ambulanten Rahmen während maximal drei Monaten. Das zweite Pilotprojekt zielt auf jene kleine Patientengruppe, welche die Ressourcen überdurchschnittlich in Anspruch nehmen. Hier geht es um eine langfristige, potenziell zeitlich unbegrenzte ambulant-aufsuchende Behandlung.

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