Basel-Stadt

55 000 Teilnehmer haben sich für den Slow-Up in den Sattel geschwungen

Mountainbikes, Skateboards, Trottinetts oder Inlineskates: Am Sonntag wurde Basel anlässlich des grossen SlowUp Basel-Dreiland regelrecht überrollt. Rund 60 Kilometer Strasse wurden von 10 bis 17 Uhr in Basel und an den Grenzen autofrei.

Während dieser Zeit gehörten die Strassen dem nicht-motorisierten Individualverkehr: Frauen, Männer, Kinder aber auch jung gebliebene Senioren fuhren mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln mit.

Egal ob alleine, zu zweit oder in einer Gruppe; teilnehmen konnte jeder. Es gab Pärchen, die gemütlich Tandem fuhren, aber auch Sportler, die eifrig in die Pedalen traten.

Vor allem für Familien war der Anlass ideal, denn die Eltern mussten sich durch den nicht vorhandenen Autoverkehr weniger Sorgen um ihre Sprösslinge machen. Einige der Kleinsten fuhren bereits selbst mit, andere liessen sich von Mama oder Papa im Kinderanhänger ziehen.

Zum neunten Mal in Basel

Der SlowUp ist kostenlos und findet jährlich in verschiedenen Regionen der Schweiz statt. In Basel wurde er bereits zum neunten Mal durchgeführt. Die Idee des Events ist es, die autofreien Sonntage wieder aufleben zu lassen und den Fussgängern und Velofahrern Vorrang zu gewähren. Die diesjährige Strecke war meist ziemlich flach und führte entlang des Rheinknies durch das Oberelsass nach Südbaden in die Nordwestschweiz.

Einen Start und ein Ziel gab es nicht, alle Teilnehmer konnten einsteigen, wo sie wollten. Der gemeinsame Nenner war, sich zu bewegen und zusammen Spass zu haben. Obwohl die Mehrheit mit einem fahrradähnlichen Gefährt unterwegs war, gab es doch auch einzelne Jogger und Fussgänger, die mitmachten. Es wurde geplaudert, gelacht und das angenehm sonnige Wetter genossen.

Diejenigen, die kein eigenes Velo hatten, hatten die Möglichkeit, eines zu mieten. Nicht nur normale Velos und E-Bikes wurden vermietet, sondern auch Behindertenfahrzeuge. Dadurch war es auch Personen mit Behinderungen möglich, am SlowUp teilzunehmen.

Unterwegs boten sich immer wieder Verpflegungsmöglichkeiten. Ausserdem gab es an vielen Orten verschiedene Programmpunkte – so beispielsweise im Rankhof Spielzonen für Kinder und Ruhezonen, in denen man sich nach einer anstrengenden Tour ausruhen und Kraft tanken konnte.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1