Chorfestival
8. Europäisches Jugendchorfestival Basel mit über 1400 Auftretenden

Über 1400 Jugendliche aus zwölf Ländern treten über die Auffahrtstage am 8. Europäischen Jugendchorfestival Basel auf. An über 40 Musikanlässen werden mehr als 20000 Musikbegeisterten erwartet. Das Festival ist inzwischen 20 Jahre alt.

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Sängerinnen und Sänger eines Appenzeller Jugendchors (Symbolbild)

Sängerinnen und Sänger eines Appenzeller Jugendchors (Symbolbild)

Keystone

Es gebe kein anderes Festival in Europa, das eine solche Vielfalt an Jugendchören zeige, sagte Festivalleiterin Kathrin Renggli am Dienstag vor den Medien. 18 Chöre wurden von einem künstlerischen Beirat ausgewählt: zehn der besten Jugendchöre aus Europa, ein Gastchor aus Kuba und sieben Chöre aus allen Sprachregionen der Schweiz.

Die europäischen Chöre kommen aus Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Holland, Portugal, Russland, Schweden, Slowenien und der Tschechischen Republik. Die stilistische Spannweite reicht dabei etwa vom Estonia TV Girls Choir bis hin zum Männerchor des Sverdlovsky College im russischen Jekaterinenburg.

Eröffnung am 16. Mai

Von den Schweizer Chören ist der Kinderchor Calicantus aus dem Tessin mit dabei, ebenso eingeladene Chöre aus Chur, der Romandie, Winterthur und Chöre aus den beiden Basel. Darüberhinaus zeigen im Rahmen des Festivals weitere rund 700 Jugendliche aus Chören aus der Nordwestschweiz und dem Jura ihr Können.

Eröffnet wird das Festival am 16. Mai mit je einem Konzert in Basel und Liestal. Danach gibts Konzerte in Basel, Frenkendorf BL, Arlesheim BL, Mariastein SO, Möhlin AG, Riehen BS, Gelterkinden BL und Ettingen BL und ein Schlusskonzert aller Chöre am 20. Mai. Am 19. Mai singen alle Chöre zudem auf Plätzen der Basler Innenstadt.

Auf dem Programm stehen aber auch etwa das 3. Schweizerische Chroleiter/innen-Treffen und ein Galakonzert. Das Budget beträgt knapp eine Million Franken und wird zur Hälfte mit Geldern der Swisslos-Fonds der beiden Basel sowie der Christoph Merian Stiftung finanziert. Den Trägerverein leitet Nationalrätin Elisabeth Schneider (CVP/BL).