One-People-Day

80 Millionen Menschen geben sich die Hände und umarmen die Erde

One People wollen weltweit ein Zeichen setzen.

One People wollen weltweit ein Zeichen setzen.

Ein Basler Projekt glaubt an die Einheit aller Menschen – und will diese physisch erfahrbar machen. Am One-People-Day in Basel werden rund 300 Besucher erwartet. Bei diesem Projekt ist das Ziel, die Menschheit als Ganzes zu betrachten.

Eine Menschenkette umspannt den gesamten Globus und die Menschheit ist Hand in Hand vereint. Was klingt wie eine Utopie, hat sich der Basler Verein One People zum Ziel gesetzt: Schon in wenigen Jahren sollen sich 80 Millionen Menschen die Hände geben und die Erde umarmen, umschliessen, umspannen – zwar nicht als Kreis, aber in der Form verschiedener, langer Menschenketten.

An den jährlich stattfindenden One-People-Tagen versammeln sich schon jetzt Hunderte von Interessierten zu kleineren Events und Kreisen. Bereits am Samstag ist es in Basel wieder soweit: Zwar kann von den für den globalen Kreis notwendigen Millionen noch keine Rede sein. Die Initiantin von One People, Andrea Sulzer, geht in Basel von rund 300 Besuchern aus. Das Ziel des Projekts sei aber kein kommerzielles. In erster Linie gehe es um das Erlebnis und um eine Reflexion: «Die Menschheit ist ein Ganzes. Wir Menschen bilden eine grosse Gemeinschaft auf der Erde, wir sind ein Ganzes – eine Einheit. Das wollen wir erfahrbar machen. Zudem wollen wir dazu anregen, über unser Zusammenleben, die Verantwortung, die wir gegenseitig tragen, nachzudenken», erklärt Sulzer.

Bisher sei diese Einheit in der Geschichte der Menschheit noch nie physisch erfahrbar gewesen. «Im Zeitalter der globalen Vernetzung ist dies endlich möglich», ist sie überzeugt. Diese Möglichkeit der internationalen Zusammenarbeit und Kommunikation will One People mit ihrem Projekt nutzen.

Ein wachsendes Netzwerk

Die Idee eines weltumspannenden Menschen-Kreises gibt es bereits seit einigen Jahren. Gegründet wurde der Verein One People mit Sitz in Basel aber erst im vergangenen Jahr. Noch besteht das Kernteam der Organisatoren aus sechs Personen. Weltweit sind jedoch rund 40 bis 50 Personen für One People aktiv. Der Verein versteht sich selbst als Bindestrich zwischen verschiedenen kleineren Aktionen: «Wir wollen Organisationen fördern und vernetzen, die einen Beitrag zur erfahrbaren Einheit der Menschheit leisten», sagt Sulzer. Bestehende Netzwerke sollen mobilisiert und deren Zusammenarbeit koordiniert werden: «Wir bieten eine Aktion an, an der sich sowohl Einzelpersonen, als auch Gruppierungen beteiligen können.»

Unter den Partnern der Aktion in Basel sind beispielsweise das Social-Media-Netzwerk openmindcafe.ch, die Arbeitsgemeinschaft «Freizeit und Familie», die Zeitschrift «Zeitpunkt» oder der Verein «Austausch für Sport und Kultur Basel». Auch die «Integrale Politik» unterstützt das Projekt. Dem Verein ist es jedoch wichtig, als politisch und konfessionell neutral wahrgenommen zu werden.

Von Basel aus über den Globus

Mit der «Einheit der Menschen» meint One People nicht nur die rund sieben Milliarden Menschen, die zurzeit die Erde bevölkern, sondern auch unsere Vor- und Nachfahren. «Wir müssen uns heute schon einsetzen für die Welt, die wir den künftigen Generationen hinterlassen», glaubt Sulzer.

Wie viele Menschen die Aktion in Basel schon erreicht hat, wird sich am One-People-Tag zeigen, der Am Samstag bereits zum zweiten Mal in Basel stattfindet. Ab 13 Uhr finden auf dem Schützenmattpark Informations- und Unterhaltungs-Veranstaltungen statt. In der Villa Crescenda, die an den Park angrenzt, können sich Interessierte zu einem freien Workshop-Nachmittag zum Thema «Wir im Wandel» einfinden.

Wie kommt die Kette zustande?

Der Höhepunkt des Tages ist der sogenannte «Klingende Kreis». Er soll als Vorbild für die Menschenketten dienen, die in ein paar Jahren den gesamten Globus umspannen sollen. Noch ist unklar, wie diese Ketten zustande kommen und durch welche Regionen sie führen werden. Wer schon jetzt einen Vorgeschmack auf den weltumspannenden Menschenkreis erhalten möchte, kann am Samstag um 17 Uhr im Schützenmattpark Hand in Hand mit mehreren Hundert Baslern erleben.

Weitere Informationen über das Projekt und das Programm finden Sie auf www.onepeople.me.

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