Das Fleisch war nach Angaben der Täterschaft für eine Beerdigungsfeier bestimmt, wie die Grenzwache in Basel am Dienstag mitteilte. Für die weiteren Ermittlungen wurde die Zollfahndung beigezogen.

Die Schmuggler müssen nicht nur Abgaben von 17 Franken pro Kilo zahlen, sondern auch mit einer saftigen Busse rechnen. Das Fleisch wurde vernichtet, weil die Kühlkette unterbrochen war.

Einen Tag später flog in Basel erneut ein Fleischschmuggler auf. Ein Portugiese aus dem Kanton Thurgau führte in seinem Kleintransporter über 120 Kilo Beinschinken sowie 25 Liter Likör mit. Erwischt wurde er bei einer Kontrolle durch Basler Polizisten, welche die Grenzwache beizogen.

Beim Portugiesen handelt es sich um einen Wiederholungstäter. Er wurde bereits mehrmals von der Eidgenössischen Zollverwaltung wegen Schmuggels verzeigt.