Im Berner Zentrum Paul Klee ist bis 27. September eine herausragende Ausstellung über den «schmalen Grat zwischen Freundschaft und Rivalität» zu sehen, die Paul Klee (1879–1940) und Wassily Kandinsky (1866–1944) miteinander verbunden hat. 150 Bilder aus den renommiertesten Museen der Welt wurden dafür zusammengetragen. Ab 1. Juli können die Inhaber des Museums-Passes zusätzlich zu den bisher 300 Mitglieds-Museen neu 15 Berner Museen besuchen. Von den 46'000 Pässen wurden mit 14'100 30 Prozent in der Schweiz verkauft.

Zu den neuen Mitgliedern gehört neben dem Zentrum Paul Klee auch das Kunstmuseum Bern mit seiner grossen permanenten Sammlung mit Werken von Picasso, Klee, Hodler und Oppenheim. Als Sonderausstellung sind bis 2. August Werke des Schweizer Künstlers Max Gubler (1898–1973) zu sehen, der sich durch seinen «ausdrucksstarken Realismus und grosse malerische Eigenständigkeit» ausgezeichnet hat. In Thun gehören neu das Kunstmuseum und Thun Panorama zu den Mitgliedermuseen. Auch der Eintritt ins Freilichtmuseum Ballenberg bei Brienz ist mit dem Pass möglich.

Helvetia neuer Sponsor

Als neuen und nunmehr wichtigsten Sponsor hat der Pass neben Coop und Endress + Hauser die Versicherung Helvetia gewonnen. Diese betrachtet die Unterstützung als Weiterführung des Kunstengagements von Nationale Suisse, die Helvetia übernommen hat. So bietet Helvetia deshalb jetzt durch den Zusammenschluss neu Kunstversicherungen an.

Über die Höhe des finanziellen Engagements der Sponsoren wurde laut Gilles Meyer, Geschäftsführer des Museums-Passes, Stillschweigen vereinbart. Interessant für den Pass sei indes auch die interne und externe Kommunikation von Helvetia, zumal die Versicherung wie der Pass in drei Ländern vertreten sei.