Buvette

Ab April gibts Italianità am «Dalbe»-Rheinweg

Hier, am St. Alban-Rheinweg Höhe Mühlegraben, soll dereinst italienisch geschlemmt werden können.

Hier, am St. Alban-Rheinweg Höhe Mühlegraben, soll dereinst italienisch geschlemmt werden können.

Das Restaurant Cibo Mediterraneo hat den Zuschlag erhalten und wird die Buvette am St. Alban-Rheinweg betreiben. Mitte April soll sie bereits eröffnet werden.

Sie sind bereit: Das Team des ehemaligen Cafés Saint-Louis wird Mitte April im St. Johannspark eine Buvette eröffnen, «wenn alles nach Plan läuft», sagt Betreiber Michael Hänggi. Für die Buvette am St. Alban-Rheinweg Höhe Mühlegraben wird es derweil nicht in diesem Jahr reichen. Laut Daniel Hofer, Sprecher des Tiefbauamts Basel-Stadt, sollte die Eröffnung im 2018 stattfinden. «Das wäre begrüssenswert.»

Dafür ist unterdessen klar, wer der Betreiber der neuen Buvette ist. Den Zuschlag für fünf Jahre erhielt Francesco Di Grazio, Inhaber des Restaurants Cibo Mediterraneo, das nur zwei Querstrassen vom Rheinufer entfernt ist. Dies haben Recherchen der bz ergeben. Insgesamt gingen beim Tiefbauamt fünf Bewerbungen ein. Hofer sagt: «Di Grazio ist im Quartier verankert und kann die Buvette sehr flexibel bewirtschaften, weil sein Restaurant in der Nähe liegt.» Im Detail soll später informiert werden.

Synergien und Glacé

Wie die Buvette heissen soll, ist noch offen. Sicher – und nicht überraschend – ist: Am St. Alban-Rheinweg soll dereinst Italienisches serviert werden, etwa Panini, Arancini, Salate, Foccacie und hausgemachtes italienisches Glacé. «Diese Gerichte können wir in unserer Küche im Cibo Mediterraneo vorproduzieren», sagt Di Grazio. Dieselben Menus wie im Restaurant, von dem die Buvette als Teilbetrieb fungieren wird, will der Gastronom am Rhein nicht anbieten, jedoch «Synergien nutzen».

Er freue sich, dass er den Zuschlag bekommen habe: «Mein Restaurant läuft sehr gut, und die Buvette ist eine weitere Möglichkeit, mich gastronomisch weiter zu entwickeln.» Die einmalige Investitionssumme belaufe sich auf 80 000 Franken. Derzeit sei sein Architekt am Konzept und der Visualisierung der Buvette dran, sagt Di Grazio.

Sobald dies bereit sei – «etwa in zwei Monaten» – erfolge die Baueingabe. Dann wird das Konzept den Anwohnern vorgestellt, und danach werden die Pläne öffentlich aufgelegt. Di Grazio hofft, dass es zu keinen Einsprachen gegen das Projekt kommt.

Er betont, dass er kein spezielles kulturelles Konzept plane, da die Nachbarschaft zu stark unter den Lärmemissionen zu leiden hätte. Allerdings will er ein Prozent des Jahresumsatzes der Buvette – dieser beträgt geschätzte 270 000 Franken – einem kulturellen Projekt aus dem Quartier zukommen lassen.

Di Grazio tut gut daran, sich bei der Anwohnerschaft Akzeptanz zu verschaffen. Einsprachen gegen die Ausschreibung der Buvette am St.Alban-Rheinweg im vergangenen Jahr wurden vom Bau- und Verkehrsdepartement abgewiesen, dagegen ging kein Rekurs ein.

Daniel Hofer vom Tiefbauamt sagt: «Werden gegen das konkrete Projekt keine Einsprachen erhoben, erteilen wir anschliessend die Bewilligung. Und dann ist es realistisch, dass die Buvette im kommenden Frühling 2018 in Betrieb gehen kann. Den Verlauf der öffentlichen Planauflage und den Zeitpunkt des Starts nach dem Erteilen der Bewilligung können wir aber nicht beeinflussen.»

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