Erstens soll sich dieser dafür einsetzen, dass weiterhin mit Bargeld bezahlt werden könne. Zweitens müssten die Postfächer erhalten bleiben. «Der Zwang, eine Kreditkarte zu benutzen, ist für viele ältere Bewohner nicht annehmbar», schreibt Vogt in seinem Vorstoss.

Auch für die Aufhebung der Postfächer zeigt er wenig Verständnis – sie sei die «wohl dümmste der vorgesehenen Massnahmen.» Dies, da die Zahl der teureren Hauszustellungen steigen werde, was den erwünschten Spareffekt zunichtemache. Vogt erwartet bis Anfang Juli Ergebnisse, «damit sich weitere Aktionen erübrigen».

Kürzere Öffnungszeiten

Bereits am Mittwoch hatte sich die SVP-Ortspartei in einem offenen Brief an die Schweizerische Post gewandt. Sie kritisiert neben dem Abbau auch die Reduktion der Öffnungszeiten. Damit wäre Riehen – als zweitgrösste Stadt der Nordwestschweiz – unterversorgt. Die Post plant, bei der Poststelle 2 an der Rauracherstrasse die Schalter wochentags nur noch von 13.30 bis 18 Uhr offen zu halten, bisher waren sie auch vormittags und samstags geöffnet. (bz)