Jährlich stürzen sich Tausende in den Rhein und nehmen am traditionellen Basler Rheinschwimmen der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) teil. Dieses Jahr fällt dieses Vergnügen aber aus. Der Event findet wegen Hochwasser und zu tiefen Temperaturen nicht statt.

Auf Anfrage der bz erklären die Verantwortlichen, dass die Wetterprognosen zu schlecht, der Rhein zu kalt und damit das Risiko zu gross für die Veranstaltung sei. «Sicherheit geht vor», sagt Christian Senn, OK-Präsident des Rheinschwimmens. Bei ungeübten Schwimmern könnten die tiefen Temperaturen schnell zu Verkrampfungen führen. Ein Risiko, dass die SLRG nicht eingehen möchte.

Das Schwimmen wurde bereits letzte Woche auf den 26. August verschoben. Damals hofften die Organisatoren noch auf einen Wetterwechsel. «Seit Dienstag beobachten wir das Wetter. Die Prognosen sahen kurzzeitig vielversprechender aus», meint Senn. Doch die erwünschten Temperaturen blieben aus. «Es ist schade um das Herzblut, das hinter der Veranstaltung steckt.»

Bereits 2007 und 2010 musste das Rheinschwimmen aussetzen. Auch damals war die Wetterlage zu schlecht und der Rheinpegel zu hoch, um ein risikofreies Schwimmen zu garantieren. (zam)