Am Donnerstagmorgen stiess die deutsche Polizei beim Autobahnzoll in Weil an der Basler Grenze bei der Kontrolle eines Fernreisebusses auf neun Flüchtlinge ohne jegliche Dokumente. Der Bus kam aus Mailand.

Im Bus fanden die Bundespolizisten neun Personen, acht Erwachsene und ein Kind, ohne jegliche Ausweisdokumente. Bei der Gruppe handelte es sich gemäss einer Mitteilung der Behörden um acht iranische Staatsangehörige und einen Mann aus Pakistan.

Mehr Kontrollen für Busse aus der Schweiz

Eine Recherche im unionsweiten System zur Abnahme der Fingerabdrücke von Asylwerbern (EURODAC) habe keine Erkenntnisse zu den ausweislosen Personen gebracht. Die acht iranischen Staatsangehörigen trugen ein Asylbegehren vor.

Nach Strafanzeigenaufnahme wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz wurden sie an die Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber nach Karlsruhe verwiesen.

Der 25-Jährige Pakistaner trug kein Asylbegehren vor und kehrte freiwillig in die Schweiz zurück. Die Bundespolizei hat nun die Kontrolle von Fernreisebussen aus Italien und der Schweiz verstärkt.