«Tierfeindliche Sprache»

Achtung, Schnitzelbängg, jetzt geratet ihr ins Visier der Tierschützer

Geht es bald auch den Schnitzelbängg an den Kragen?

Geht es bald auch den Schnitzelbängg an den Kragen?

Am letzten Cortège haben Tierschützer neue Regelungen für Pferde erwirkt und an der Herbstmesse wurde das Ponyreiten auf deren Druck hin abgesagt. Jetzt kommt die Tierschutzorganisation Peta mit einer ganz neuen Forderung: Auch mit Anti-Tier-Sprache soll Schluss sein.

Redewendungen sollen tierfreundlicher gestaltet werden, fordert die Tierrechts-Organisation Peta auf sozialen Medien. Fünf Beispiele tierfeindlicher «Sayings» inklusive tierfreundlicher Alternativen werden aufgelistet. Statt «beat a dead horse», also ein totes Pferd zu schlagen, soll künftig ein bereits sattes Pferd gefüttert werden, um die Energieverschwendung in einer aussichtslosen Situation auszudrücken.

Weil bald Fasnacht ist und weil die lokalen Tierschützer bereits strengere Richtlinien für Pferde am Cortège durchgesetzt und an der Herbstmesse das Pony-Karussell gleich ganz verhindert haben, ist absehbar, dass nun die Schnitzelbängg in den Fokus geraten könnten. Schon nur der Name ... Schnitzel, das erinnert an totes Tier in Paniermehl, auch wenn der Begriff gemäss Wikipedia von einer speziellen Werkbank zum Schnitzen (Schnitzbank) herkommt.

Dennoch, liebe Schnitzelbänggler, seid vorsichtig beim Reimen und ersetzt doch bitte zumindest die folgenden Redewendungen in euren Versen zur Sicherheit durch die aufgeführten Alternativen. Denn wenn ihr «zwai Fliege uff ai Dätsch» schlägt, wird es Reklamationen hageln, die auf keine Kuhhaut passen und die Tierschützer werden mit euch mehr als nur ein Hühnchen zu rupfen haben.

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