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Airbus der konkursiten Hello wurde nach Holland geflogen

Gestrandet: Hello-Airbus , mit derm auch der FCB reiste.

Gestrandet: Hello-Airbus , mit derm auch der FCB reiste.

Ein Airbus A320, eine der vier Maschinen der Hello-Flotte, wurde von Zürich auf einen Militärflughafen in Holland geflogen. Der Leasinggeber hat die Maschine nach dem Grounding von Mortiz Suters Charterfluggesellschaft zurückgeholt.

Hello-CEO Robert Somers bestätigt die Rückführung gegenüber dem «Sonntag». Dass die Leasinggeber nach der Insolvenzerklärung von Moritz Suters Basler Charterfluggesellschaft ihre Flugzeuge zurückholen, beunruhigt ihn nicht: «Wenn wir eine Lösung finden, holen wir sie zurück», sagt Somers. Laut Luftfahrtregister gehören je zwei Flugzeuge der US-Firma Wells Fargo und der irischen Celestial Aviation Trading.

Hello hat am vergangenen Montag Insolvenz erklärt. Das zuständige Gericht hat auf Begehren der Airline einen Konkursaufschub bis Ende November gewährt. Seither sind Somers und der Verwaltungsrat daran, eine Lösung für einen Verkauf oder eine Rekapitalisierung der Hello zu finden. Somers zeigt sich optimistisch: «Die Verhandlungen laufen gut.» Mit Airlines und Privatinvestoren würden Gespräche geführt.

Bisher hat sich Hello-Verwaltungsratspräsident Moritz Suter nicht zu Wort gemeldet. Einzig Hello-Verwaltungsrat Sven Hoffmann wurde vergangenen Sonntag in der Hello-Zentrale gesichtet. Er betont, alle Beteiligte, auch Suter, seien daran, eine Lösung zu suchen.

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