Um auf Themen wie Lohnungleichheit und Sexismus in der Arbeitswelt aufmerksam zu machen, haben in der Nacht auf Donnerstag Aktivistinnen in Basel den Tinguely-Brunnen pink eingefärbt.

Die Aktion, die von verschiedenen Organisationen getragen wurde, sollte die Politik für das Thema sensibilisieren. Insbesondere die Mitglieder des Nationalrats, denn dieser behandelt am 24. September die Revision des Gleichstellungsgesetzes.

Im August hatte sich die zuständige Kommission des Nationalrats nur mit dem Stichentscheid der Kommissionspräsidentin dafür ausgesprochen, dass grosse Unternehmen prüfen müssen, ob sie Frauen und Männern für gleichwertige Arbeit einen gleichen Lohn zahlen.

Sie war damit dem Ständerat gefolgt, der sich in der Sommersession im zweiten Anlauf dafür ausgesprochen hatte, Unternehmen mit 100 oder mehr Angestellten zu Lohngleichheitsanalysen zu verpflichten. Der Bundesrat schlägt eine Grenze von 50 Angestellten vor. (bz/sda)