Vorfasnacht

Almi und Salvi trennen sich: «Zusammen Bierli trinken werden wir nicht mehr»

Almi und Salvi gehen getrennte Wege.

Solche Szenen wird es laut Patrick Allmandinger (links) nicht mehr geben.

Almi und Salvi gehen getrennte Wege.

Das «Fasnachtskiechli» ist Geschichte. Almi und Salvi gehen getrennte Wege. Wieso und was jetzt Neues ansteht verrät Patrick Allmandinger im Interview.

Wieso haben Sie und Renato Salvi die gemeinsame Karriere beendet?

Patrick Allmandinger: Wir haben sehr lange zusammengearbeitet. In so einer Arbeitsbeziehung ist es ein wenig wie in einer Ehe. Man hat sehr viel miteinander zu tun, diskutiert und ist eben auch manchmal anderer Meinung. Ich habe Renato manchmal öfter gesehen als meine Partnerin. Am Schluss gab es häufig Uneinigkeiten. Wir hatten zwar beide das Ziel, Leute zu unterhalten, Renato wollte jedoch etwas Grösseres aus dem «Fasnachtskiechli» machen. Ich wollte bei der ursprünglichen Idee, der kleinsten Vorfasnachtsveranstaltung, bleiben. Deshalb haben wir uns getrennt.

Sind Sie traurig, das «Fasnachtskiechli» nun aufgeben zu müssen?

Sehr. Das «Fasnachtskiechli» war unser Baby. Vor zehn Jahren haben uns die Leute noch belächelt, es wurde aber immer bekannter. Jetzt das loszulassen, ist sehr schwer. Es gibt mir jedoch auch die Energie für neue Projekte.

Neue Projekte? Ist da schon etwas in Planung?

Zum einen werde ich im Juni ein Buch veröffentlichen. Es ist eine Biographie über meine Karriere. Ich habe dieses Jahr mein 30-Jähriges auf der Comedy-Bühne. Mit einem Ghostwriter arbeite ich seit beinahe einem Jahr daran.

Steht auch etwas im fasnächtlichen Bereich an?

(lacht) Auch ich werde meine eigene Vorfasnachtsveranstaltung auf die Beine stellen! Im 2019 kommt sie auf die Bühne. Ich verrate aber noch nicht zu viel. Es schwirren noch viele Namen in der Luft rum. Ich sage nur: Es wird etwas Kleines im Sinne des «Fasnachtskiechli». Mit leisen Klängen. Ich möchte damit Jung und Alt anziehen. Es war nicht von Anfang an die Idee, dass Renato und ich beide etwas Neues aufbauen. Wir hatten aber beide viel Zeit, uns auf uns zu konzentrieren. Aus dem entstanden Ideen.

Sie haben viel gemeinsam erlebt. Was war Ihr schönster Moment während der Zeit des «Fasnachtskiechli»?

Eigentlich immer wenn eine Aufführung vorbei war und die Leute klatschten. Es hat mir immer sehr viel gegeben, wenn die Leute gelacht haben. So wurde unser künstlerisches Schaffen gewürdigt. Auch die Standing Ovations, von denen hatten wir sehr viele (lacht), waren immer wunderschön für mich.

Wie ist Ihre Beziehung zu Renato Salvi heute?

Wir sind im Guten auseinander gegangen. Wir hatten eine tolle Zeit miteinander und auch viel Erfolg. Jetzt muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Ich denke nicht, dass wir noch zusammen Bierli trinken gehen oder ähnliches, für das hätten wir auch beide gar keine Zeit.

Autor

Olivia Meier

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