Energie

Als erste Energieversorgerin der Schweiz: IWB bauen in Basel Pyrolyse-Anlage

Die Pyrolyse-Anlage kostet die IWB einen «mittleren einstelligen Millionenbetrag».

Die Pyrolyse-Anlage kostet die IWB einen «mittleren einstelligen Millionenbetrag».

Die IWB bauen auf ihrem Betriebsgelände in Kleinhüningen eine Pyrolyse-Anlage. Diese soll ab 2020 neben Fernwärme auch Pflanzenkohle produzieren. Diese soll CO2 im Boden binden und so das Klima schützen.

Mit der Anlage wollen die Industriellen Werke Basel (IWB) ungenutzte minderwertige Biomasse wie beispielsweise Grünschnitt unter Sauerstoffausschluss verkohlen. Die durch sogenannte Pyrolyse produzierte Pflanzenkohle soll in der Landwirtschaft eingesetzt werden und so langfristig CO2 im Erdboden speichern, wie einem IWB-Communiqué vom Montag zu entnehmen ist.

Die IWB wollen mit dem Bau der Anlage noch in diesem Jahr beginnen. Mit der Inbetriebnahme ab Winter 2020/2021 soll die Anlage jährlich rund 2,7 Gigawattstunden Wärme in das Fernwärmenetz der IWB speisen. Das reiche für die Versorgung von rund 300 durchschnittlichen Haushalten.

Die Anlage soll rund 570 Tonnen Pflanzenkohle pro Jahr produzieren. Jährlich würden der Atmosphäre damit rund 1500 Tonnen CO2 entzogen, hiess es weiter. Die Anlage leiste nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses der Basler Fernwärmeproduktion, sondern sie entziehe das umweltschädliche Gas der Atmosphäre. So diene die Anlage dem Klimaschutz.

Gemäss eigenen Angaben sind die IWB die erste Energieversorgerin in der Schweiz, die eine Pyrolyse-Anlage zur Produktion von Pflanzenkohle baut und betreibt. Die IWB investieren für den Bau der Anlage einen «mittleren einstelligen Millionenbetrag».

Meistgesehen

Artboard 1