Hello-Grounding

«Am Euroairport sind diese Woche rund 60 Passagiere betroffen»

Kuoni-Sprecher Simon Marquard und Hello am Boden.

Kuoni-Sprecher Simon Marquard und Hello am Boden.

Gestern Abend wurde bekannt, dass die Basler Fluggesellschaft Hello ihren Betrieb per sofort einstellen muss. Die Reisebüros versuchen seither, die Passagiere auf anderen Flügen unterzubringen. Kuoni-Sprecher Simon Marquard zur aktuellen Situation.

Herr Marquard, wann haben Sie als Kuoni-Sprecher vom Hello-Grounding erfahren?
Simon Marquard: Wir sind stetig mit den Airlines in Kontakt und haben am Sonntag davon erfahren. Dann ging es bei uns direkt los mit der Umplanung.

Was bedeutet das für Kuoni?
Kuoni ist vom Grounding der Hello nur indirekt betroffen, weil wir keinen Charterflug-Vertrag mit Hello hatten. Bei unseren rund 100 betroffenen Kunden diese Woche handelt es sich um Einzelbuchungen, vorwiegend aus dem Raum Basel, über andere Reiseveranstalter und Internet.

Was unternimmt Kuoni nun?
Wir schauen, dass wir für alle betroffenen Kunden eine Lösung finden können und dass sie auf andere Flüge umgebucht werden können. Bei allen betroffenen Kunden mit einer Pauschalreise übernehmen wir die Zusatzkosten.

Der Kunde kann also damit rechnen, dass für ihn gesorgt wird?
Genau. Darum kümmen wir uns. Wer in einem solchen Fall direkt bei der Airline gebucht hat, bleibt unter Umständen auf den Kosten sitzen.

Wie viele Kuoni-Kunden sind am Euroairport betroffen?
Diese Woche gibt es rund 60 Passagiere, die von Gran Canaria sowie von Zypern nach Basel zurückkehren und einen Hinflug von Basel nach Gran Canaria.

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