Bahnhof SBB

Am Montag beginnen die Bauarbeiten für das neue Reisezentrum

Die Schalter in der Bahnhofshalle bleiben während des Umbaus geöffnet.

Die Schalter in der Bahnhofshalle bleiben während des Umbaus geöffnet.

Am Montag, dem 7. September beginnt der Bau des neuen Reisezentrums am Bahnhof SBB in Basel. Während des Umbaus steht den Kunden ein provisorisches Reisezentrum zur Verfügung. Die Schalter in der Bahnhofshalle haben weiterhin geöffnet.

Die SBB investieren rund sieben Millionen Franken in die Erneuerung und Modernisierung ihres Reisezentrums. Die Bauarbeiten dafür beginnen am kommenden Montag, 7. September – das ist gleichzeitig der letzte Verkaufstag im heutigen Reisezentrum.

«Während der Umbauzeit steht den Kundinnen und Kunden das provisorische Reisezentrum am ehemaligen Standort des Kleidergeschäfts Chicorée zur Verfügung», schreiben die SBB in einer Medienmitteilung. Es befindet sich am Durchgang von der Schalterhalle Richtung Gleis 1 bis 4 und Gesundheitszentrum, gegenüber der dortigen Apotheke. Im provisorischen Zentrum gibt es laut SBB weiterhin das komplette Fahrausweissortiment.

Mit der Erneuerung des Reisezentrums, das sich seitlich der Haupthalle befindet, werden die Dienstleistungen der SBB im Bahnhof an einem Ort zusammengeführt. Das Reisebüro, das derzeit im Reisezentrum seine Dienste anbietet, wird aufgehoben. Die Umbauarbeiten sollen bis Juni 2016 abgeschlossen sein. Bis dann bleiben die in der Schalterhalle bestehenden sechs Schalter geöffnet.

Danach aber ziehen sie in das neue Reisezentrum, wo die Anzahl der Schalter mit den bestehenden 9 auf 15 steigt. «Die SBB werden auch künftig gleich viele Schalter wie bisher anbieten, das Angebot ändert sich nicht», betont SBB-Mediensprecherin Lea Meyer. Sie verweist aber darauf, dass heute noch jeder vierte Kunde sein Billett am Schalter kauft: «Die meisten Pendler besitzen ein Abo oder lösen ihr Billett auf dem Smartphone.»

Die SBB erhoffen sich durch die Zusammenlegung der Verkaufsangebote im neuen Reisezentrum Synergien. Ausserdem sei den Kunden durch die derzeitige Anordnung der Verkaufsbereiche an verschiedenen Standorten «nicht klar ersichtlich, wo welches Angebot erhältlich ist».

Die Fläche der Billettschalter in der Haupthalle soll weitervermietet werden. Der Mieter steht noch nicht fest, aber es dürfte sich um ein Gastro-Unternehmen handeln. Die Nachfrage nach einem breiten Gastroangebot am Bahnhof sei stark gestiegen, argumentiert Meyer. Sie versichert: «Die Wand mit den alten Billettschaltern bleibt unverändert. Auch die darüber hängenden sanierten Bilder mit Schweizer Landschaftsmotiven bleiben bestehen. Auch die Aussenfassade am Centralbahnplatz wird unangetastet bleiben.» (psc)

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