Gesundheitsbereich

Ambulant vor stationär – Basel-Stadt will Kosten sparen

Der Kanton Basel-Stadt will im Gesundheitsbereich Kosten sparen.

Der Kanton Basel-Stadt will im Gesundheitsbereich Kosten sparen.

Basel-Stadt möchte im Gesundheitsbereich kosten sparen. Im vergangenen Jahr hat er eine Liste für Operationen erstellt, die nur noch ambulant durchgeführt werden sollen.

Der Kanton Basel-Stadt will im Gesundheitsbereich Kosten sparen. Deshalb hat er im vergangenen Jahr eine Liste für Operationen erstellt, die nur noch ambulant durchgeführt werden sollen. Der Basler SP-Grossrat Sebastian Kölliker wollte in einer Interpellation unter anderem wissen, welches Sparpotenzial der Kanton dank dieser 13 Operationen sehe, die nur noch ambulant durchgeführt werden sollen. Bei seinen Berechnungen stützt sich der Regierungsrat auf die Fallzahlen von 2016. Von dieser sogenannten 13er-Liste seien damals 1119 Eingriffe an den Basler Spitälern registriert worden, schreibt er.

Bei einer vollen Verlagerung dieser Fälle würden 3,4 Millionen Franken gespart, heisst es in der regierungsrätlichen Antwort weiter. Allerdings gäbe es mehrere Ausnahmefälle, in welchen die Operationen immer noch stationär durchgeführt würden. Letztlich geht der Kanton von rund 1,7 Millionen Franken Sparpotenzial aus. Im Gegenzug hätten die Krankenkassen eine Mehrbelastung von 300'000 Franken zu tragen. Sie müssen zu 100 Prozent für ambulante Eingriffe aufkommen. Die Erfahrung anderer Kantone zeige aber, dass es nur geringe Mehrkosten für die Krankenkassen gäbe.

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