Apple-Chef Steve Jobs (56) habe sich im Jahr 2009 im Universitätsspital Basel gegen Drüsen-Krebs behandeln lassen. Dies berichtet das US-Magazin «Fortune» in seiner neusten Ausgabe. Gestern Montag hatte Apple eine dritte gesundheitlich begründete Absenz des Firmengründers innerhalb der letzten sieben Jahre bekannt gegeben.

Laut «Fortune» habe sich Jobs in Basel einer «ungewöhnlichen radiologischen Behandlung» unterzogen. Das Universitätsspital habe eine spezielle Art der hormonbezogenen radiologischen Krebs-Therapie entwickelt, die in den USA nicht verfügbar war.

Im Jahr 2004 war bei Steve Jobs Krebs diagnostiziert worden, der als wiederkehrend bekannt ist. Im April 2009 hatte sich der Apple-Chef in Memphis einer Lebertransplantation unterzogen. Das US-Magazin geht davon aus, dass die Behandlung in Basel vor dieser Transplantation stattfand. Ob seine neue Absenz mit einer Rückkehr des Krebses zusammenhängt, ist unklar. Andreas Bitterlin, Sprecher des Universitätsspitals, heute Dienstagnacht zu «OnlineReports»: «Zum jetzigen Zeitpunkt ist mir nicht bekannt, ob Steve Jobs bei uns Patient war oder nicht.» (jep)