Tag der Arbeit

Arbeitgeber verärgern die Gewerkschaften – 1. Mai soll kein Feiertag mehr sein

Viele geniessen den Tag der Arbeit. (Archiv)

Viele geniessen den Tag der Arbeit. (Archiv)

Für den Basler Gewerkschaftsbund sind die Forderungen des Arbeitgeberverbands (AGV) ein «wahrhaftiger Schlag in die Magengrube der Angestellten». Der AGV hatte sämtlichen Grossräten in einem Schreiben vorgeschlagen, den 1. Mai in Basel-Stadt nicht mehr als Feiertag zu führen. Die einstigen Forderungen des «Tags der Arbeit» seien in der Schweiz durchgesetzt. Der Verband nahm damit eine Diskussion im Parlament auf, für die Fasnacht zwei halbe Feiertage festzuschreiben, weshalb ein bisheriger Feiertag zu streichen wäre.

Angesichts der Realitäten seien solche Aussagen ein Hohn gegenüber den Arbeitnehmern, kritisiert jetzt der Gewerkschaftsbund. Grundforderungen nach fairen Anstellungsbedingungen und Löhnen, einer gerechten Sozialpolitik und echter Gleichstellung seien bei Weitem nicht erfüllt. Mit «beelender Konstanz» müssten sich Arbeitnehmer weiter gegen Abbau wehren.

Autor

Daniel Ballmer

Daniel Ballmer

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