Art Basel
Grossrätin stellt kritische Fragen zur Messe-Strategie

Wie stellt sich die Basler Regierung zur Tatsache, dass die grösste Kunstmesse der Welt gefährdet ist? Das will Catherine Alioth (LDP) mit einem Vorstoss beantwortet haben.

bz
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Wie lange gibt es die Art Basel (hier ein Bild der letztjährigen Ausgabe) noch?

Wie lange gibt es die Art Basel (hier ein Bild der letztjährigen Ausgabe) noch?

Nicole Nars-Zimmer

Für die Kunstwelt war es eine kleine Sensation: Die MCH Group konnte diese Woche verkünden, künftig in Paris eine neue Kunstmesse durchführen zu dürfen. In Basel und der Region hingegen sorgt diese unternehmensstrategisch plausible Expansion für Irritationen. Die Zukunft der Mutter aller Kunstmessen, die Art Basel, scheint angesichts der künftigen internen Konkurrenz aus der französischen Hauptstadt mehr als unsicher (die bz berichtete).

Nun wird auch die Basler Politik in der Person von Grossrätin Catherine Alioth (LDP) aktiv. Die Frage, wie es mit der Art Basel weitergehe, sei für die Stadt von strategischer Bedeutung, schreibt Alioth in ihrer neuen Interpellation. Und weiter: «Ein Wegzug der Art Basel würde nach dem Verlust der Baselworld und anderen Messen ernsthafte Konsequenzen haben und könnte das Ende der Messestadt Basel bedeuten. Unter anderem fragt sie deshalb die Regierung, welchen Einfluss der Kanton im Verwaltungsrat der MCH Group noch habe und ob der Regierungsrat bestätigen könne, dass die Aussage von Grossaktionär James Murdoch, die Art würde mindestens weitere 15 Jahre in Basel stattfinden, weiterhin gelte. (map)