Naturhistorisches Museum

Asbestproblem: Muss das Naturhistorische Museum die Türen schliessen?

Sterben die Dinosaurier im Naturhistorischen Museum bald aus? Es droht die Schliessung wegen Asbest.

Sterben die Dinosaurier im Naturhistorischen Museum bald aus? Es droht die Schliessung wegen Asbest.

Das Naturhistorische Museum lockt jährlich knapp 85'000 Besucher an. Doch damit könnte bald Schluss sein. Die Bildungs- und Kulturkommission mahnt, dass eine Lösung für das Asbestproblem gefunden werden muss. Ansonsten droht die Schliessung für längere Zeit.

Seit längerem ist bekannt, dass der Berri-Bau an der Augustinerstrasse in Basel Asbest in seinen Wänden beherbergt. Dummerweise ist in selbigem Gebäude das Naturhistorische Museum, eines der wichtigsten Aushängeschilder der Basler Museenlandschaft. Immer wieder müssen Räume des Gebäudes saniert werden, was regelmässig Millionen von Franken verschlingt.

Seit Jahren wird fleissig nach einem neuen Standort für das Museum gesucht. Nachdem sich die Idee eines Ersatzstandorts oder einem allfälligen Neubau an der Heuwaage zerschlagen hatte, war auch der Bahnhof St. Johann im Gespräch. Der Standort wurde von der Kommission für Risikobeurteilung jedoch wegen der Nähe zum Bahnverkehr als zu gefährlich abgestempelt.

Die Bildungs- und Kulturkommission weist darauf hin, dass die Zeit drängt. Wenn nicht bald ein Alternativstandort feststeht, müsse das Museum während Jahren geschlossen werden. Für Christine Hess, Präsidentin der Bildungs- und Kulturkommission, ist dies kein motivierender Zustand. «Die jetzige Situation ist sehr belastend», teilt sie dem «Regionaljournal» mit.

Eine vorübergehende Schliessung wäre für die Präsidentin eine Katastrophe. «Das Museum wird von vielen Schulen und Studenten besucht. Es darf auf keinen Fall schliessen», so Hess. (agt)

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