Auch die Basler Regierung habe die Entschädigung von 72 Millionen Franken für das Konkurrenzverbot nicht nachvollziehen können, sagte Morin. Nun scheine beim scheidenden Verwaltungsratspräsidenten und beim Gremium des Konzerns eine "gewisse Einsicht" eingekehrt zu sein.

Diskussionen wie jene für die Zahlungen für Vasella machten es der Basler Regierung nicht leicht, sich für den Pharmastandort Basel einzusetzen, hielt Morin weiter fest. Die Exekutive von Basel-Stadt sei der Life Sciences-Industrie sehr wohl gesinnt. Dabei sei es jedoch wichtig, dass die Manager ein gewisses Mass einhielten.

Dass Leistung honoriert wird, sei in der Schweiz breit anerkannt, ist Morin überzeugt. Und Daniel Vasella habe seit der Fusion von Ciba und Sandoz enorm viel geleistet. Dass er nun aber auch für den Verzicht auf Leistung hätte entschädigt werden sollen, sei nicht akzeptiert worden.