Arbeitskonflikt

Auf der Baustelle beim Novartis-Campus wird wieder gearbeitet

Auf dem Basler Novartis-Campus wird wieder gebaut.

Auf dem Basler Novartis-Campus wird wieder gebaut.

Streiks auf Baustellen in Basel und Rüfenacht bei Bern sind beendet: Die betroffene Bohrfirma und die Gewerkschaft Unia haben sich darauf geeinigt, dass der Bau-Landesmantelvertrag auch für diese Subbranche gilt, wie beide am Montag gemeinsam mitteilten.

Auf der Novartis-Campus-Baustelle in Basel waren am Donnerstag fünf Angestellte der auf Erdwärmesondenbohrungen spezialisierten Firma e-therm AG, einer Tochterfirma des Thuner Bauunternehmens Frutiger, in einen Warnstreik getreten. Laut Unia wehrten sie sich gegen Lohn- und Sozialdumping wie überlange Arbeitszeiten und zu wenig Ferien.

Am Sonntag abend sei eine Einigung ausgehandelt worden: Demnach untersteht auch e-therm dem Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe; ab 1. Juli würden alle Bestimmungen eingehalten. Für Leistungen, die den Angestellten in vergangenen Jahren entgangen waren, sei eine «faire Lösung» gefunden worden.

Streik beendet

Nachdem die betroffenen Angestellten am Montagmorgen dem Verhandlungsergebnis zugestimmt hatten, sei der Streik auf den beiden Baustellen beendet, hiess es weiter. Die Einigung solle nun allen Firmen klar machen, dass der LMV für die ganze Branche gelte.

Gemäss einem Frutiger-Vertreter zählt die e-therm rund 50 Mitarbeitende, wovon 35 mit 14 Bohrmaschinen landesweit Erdsondenbohrungen vornehmen. Die Firma ist gemäss ihrer Homepage Schweizer Marktführer in diesem Bereich.

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