Neue Wohnhäuser

Auf der Erlenmatt ist Tag der offenen Tür

Erlenmatt Ost aus der Vogelperspektive.

Erlenmatt Ost aus der Vogelperspektive.

Dieser Tage werden sie bezogen, die drei neuen Wohnhäuser, die den Abschluss der grossen freien Fläche im Osten des Erlenmatt-Areals bilden. Das markanteste Gebäude mit 34 Wohnungen ist jenes mit der grünen Fassade an der Nordecke des Areals der Architekten Buchner Bründler.

Die Häuser können morgen Samstag von 12 bis 16.30 Uhr besichtigt werden. Zu Beginn sprechen Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Andreas Herbster, Geschäftsleiter Wohnstadt, zu aktuellen Genossenschaftsprojekten in Basel.

Eine der drei Genossenschaften ist die 2013 gegründete «Stadterle». Ziel sei es gewesen, das Gebäude so zu gestalten, dass Menschen unterschiedlichen Alters, kultureller Herkunft und Einkommens zusammenleben können. Das Haus sei bewusst nicht nur auf eine bestimmte Nutzergruppe zugeschnitten und weist deshalb verschiedene Wohnungstypen und Wohnungsgrössen auf, so die Genossenschaft. Das Projekt entstand im Rahmen eines Wohnprojekttages, wo sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenfanden. Das Ziel: Mieter und Genossenschafter gestalten den Wohnraum mit. Das wurde durchgezogen, auch wenn das Projekt anspruchsvoll war.

Hohe Belegung

Ein wichtiges Anliegen, wie übrigens bei allen Gebäuden auf der Erlenmatt, war der tiefe Energieverbrauch. Eine tiefe Wohnfläche pro Person habe starken Einfluss auf die nachhaltige Nutzung eines Gebäudes, heisst es auf der Website der «Stadterle». Die Genossenschaft verpflichtet sich deshalb, die individuelle Wohnfläche pro Person zu beschränken. Daraus leiten sich Belegungspflichten für die Wohnungen ab. Durch die Formel «Anzahl Zimmer minus eins = Mindestanzahl Bewohner» lasse sich die Mindestbelegzahl errechnen. Dafür seien die gemeinschaftlich genutzten Flächen grosszügig bemessen (Lobby, Multifunktionsraum, Waschsalon, Dachterrasse, Gästezimmer, Trockenraum und Werkraum).

Auch das Projekt «Erlenflex» entstand unter Mitbeteiligung der Genossenschafter. Das von Bart Buchhofer entworfene Gebäude umfasst 18 Wohnungen plus Gemeinschaftsraum, Waschküche im Parterre und Werkstatt. Die Genossenschaft Erlenflex wurde 2015 gegründet.
Die Sowag, AG für sozialen Wohnungsbau hat das Baufeld im Baurecht von der Stiftung Habitat erworben und darauf ein Miet-Mehrfamilienhaus errichtet. Entstanden sind 30 Wohnungen. Architekten: Rüst und Gerle.

Die Wohnungen sind belegt, bis auf eine noch nicht vollständig vermietete Grosswohnung. (sts)

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