Aufklärung
Die Aids-Hilfe beider Basel und der Verein «Queeres ah und oh» starten eine Kooperation

Workshops an Schulen zur geschlechtlichen, sexuellen und romantischen Vielfalt sind gefragt. Eine Zusammenarbeit soll das Angebot vorwärts bringen.

Rafael Hunziker
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Die Aids-Hilfe beider Basel und der Verein «Queeres ah und oh» spannen zusammen. Von links nach rechts im Bild: Magdalena Urrejola, Julian Stäuble, Samson Rentsch, Luan Monnerat und Ray Müller.

Die Aids-Hilfe beider Basel und der Verein «Queeres ah und oh» spannen zusammen. Von links nach rechts im Bild: Magdalena Urrejola, Julian Stäuble, Samson Rentsch, Luan Monnerat und Ray Müller.

Nicole Nars-Zimmer

Die Aids Hilfe beider Basel (AHbB) kümmere sich nicht ausschliesslich um die Themen HIV und Aids. «Die sexuelle Gesundheit allgemein steht bei uns im Zentrum», sagt Julian Stäuble, der im Vorstand der AHbB ist. Aus diesem Grund startet die AHbB eine Zusammenarbeit mit dem Verein «Queeres ah und oh».

Eine Win-win-Situation

Der Verein veranstaltet Workshops an Schulen der Sekundarstufe eins und zwei zum Thema geschlechtliche, sexuelle und romantische Vielfalt. Ziel sei es, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, über Selbstbestimmung, den respektvollen Umgang mit Unterschiedlichkeit und die eigene Identität nachzudenken und zu diskutieren, schreibt «Queeres ah und oh» in einer Mitteilung.

Da die AHbB bei einem Thema wenn immer möglich mit direkt betroffenen Personen zusammenarbeite, wäre die Kooperation ideal, sagt Magdalena Urrejola, Geschäftsleiterin der AhbB. Alle Mitglieder von «Queeres ah und oh» können aus eigenen Erfahrungen berichten. Die Zusammenarbeit bestehe darin, dass die AHbB die Infrastruktur und die Organisation zur Verfügung stellen könne und «Queeres ah und oh» ihr Fachwissen einbringe. «Alle profitieren von der Kooperation», sagt Urrejola.