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Aus dem Festival «Viva con Agua» wird das «Open Air Basel»

Das Festival auf der Kaserne heisst in Zukunft nicht mehr «Viva con Agua» sondern «Open Air Basel».

Das Festival auf der Kaserne heisst in Zukunft nicht mehr «Viva con Agua» sondern «Open Air Basel».

Nach drei erfolgreichen Festivals unter dem Namen «Viva con Agua & Kaserne Basel-Festival» feiert nun der grosse Musikanlass auf der Kaserne als Open Air Basel im August eine «Quasi-Premiere».

Wenn in Basel jemand den Namen «Viva con Agua» hört, denkt er zuerst an das Musikfestival im August auf der Kaserne. Mit dem soll jetzt aber Schluss sein. Viva con Agua ist ursprünglich eine Benefizorganisation, die sich für sauberes Trinkwasser in Afrika einsetzt. Um nicht nur als Festivalveranstalter wahrgenommen zu werden, verlässt Viva con Agua die Organisation des Musikanlasses und konzentriert sich wieder auf ihr Kerngeschäft.

Für die Zukunft des Festivals hat sich deshalb ein neuer Verein gegründet. Dieser, wie auch das Festival selbst, heissen von nun an «Open Air Basel». Vereinspräsidentin ist die Basler Musikjournalistin Danielle Bürgin. Sie ist gleichzeitig Präsidentin von Viva con Agua Schweiz und präsidierte schon das Vorgängerfestival. Die Benefizorganisation wirkt zwar nicht mehr als Co-Organisatorin mit, wird aber trotzdem am Anlass mit Informationsständen und Lernposten für Kinder präsent sein.

Nicht nur der Name des Festivals am 9. und 10. August ist neu: Nach drei Jahren Gratiseintritt verlangen die Organisatoren um Festivalleiter Sandro Bernasconi - der bei der Kaserne als Musikverantwortlicher tätig ist - zum ersten Mal Eintritt. Dieser sei aber mit 30 Franken für einen Zweitagespass moderat angesetzt, sodass er für Musikfans nicht allzu gross ins Gewicht fallen sollte.

Am Nachmittag gratis

Es muss nur für das Hauptprogramm an den Abenden bezahlt werden. Die beiden Nachmittage, an denen auch regionale Acts auftreten werden, bleiben gratis. «Diese Preise zahlt man sonst für einzelne Konzerte unserer Künstler», sagt Sandro Bernasconi. Trotz vieler anderer Gratisfestivals in Basel ist er optimistisch, dass weiterhin Tausende das Kasernenareal bevölkern werden. «Wir wollen den Anlass langfristig sichern und auch unabhängiger machen.»

Bernasconi stellt die Existenzfrage: «Wir sind in den drei Jahren aufgrund des schönen Wetters bisher sehr gut mit der Gastronomie gefahren. Was passiert aber bei zwei Tagen Regenwetter?» Das Open Air Basel soll weiterhin ein Anlass für Alt und Jung, für Familien und Anwohner sein. Die Gastromeile wird ausgebaut und das Unterhaltungsprogramm mit den inoffiziellen Europameisterschaften im Skateboard weiterentwickelt.

«Wir wollen, dass sich alle bei uns wohlfühlen können. Die Kaserne mit der geschlossenen Kulisse, dem Teerplatz und der Wiese ist dafür ein idealer Standort», lobt Festivalleiter Sandro Bernasconi das Festivalgelände.

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