Basel

Ausrangierte, alte Taschen spenden – zugunsten des Frauenhauses Basel

Wer seine alten Taschen nicht einfach wegwerfen will, kann sie für einen guten Zweck spenden. (Symbolbild)

Wer seine alten Taschen nicht einfach wegwerfen will, kann sie für einen guten Zweck spenden. (Symbolbild)

Frauen besitzen oft einige Handtaschen. Doch werden sie auch alle benutzt? Ausrangierte Taschen können nun auf dem Taschenmarkt für einen guten Zweck verkauft werden. Der Erlös geht ans Frauenhaus Basel, das sich für schutzbedürftige Frauen einsetzt.

Welche Frau hat keine alten Taschen im Schrank, an denen sie hängt, aber sie trotzdem nie mehr braucht? Wer diese nicht einfach wegwerfen will, kann sie für einen guten Zweck spenden: Die beiden Frauenserviceclubs Zonta Basel und Soroptimist sammeln ausrangierte Taschen und wollen damit im April einen Markt organisieren. Die Präsidentinnen Edith Rutz und Annamarie Schelling haben sich für die Aktion zusammengetan und wollen den Erlös dem Frauenhaus Basel spenden.

Beide Serviceclubs engagieren sich für die Anliegen der Frauen im Raum Basel. «Wir mussten ein Thema finden, das beachtet wird. Ausserdem haben viele Frauen nicht nur eine Schwäche für modische Schuhe, sondern auch für Taschen», sagen Edith Rutz, Präsidentin von Zonta Basel und Annamarie Schelling, Präsidentin von Soroptimist.

Gesucht werden gut erhaltene Taschen. Die Prachtstücke werden in der Elisabethenkirche verkauft. Ziel ist, das Wirken des Frauenhauses bekannter zu machen. «Viele wissen nicht, was das Frauenhaus eigentlich ist und wissen auch nicht, dass die Tür für Frauen der beiden Basel offen steht», sagt Präsidentin Edith Rutz. Das Frauenhaus steht Frauen aus der Region offen, mit oder ohne Kinder, die Gewalt erfahren haben und eine vorübergehende und geschützte Bleibe suchen. (jhe)

Taschenspenden: bis 4. April bei Paula Jost, Blumen Design, Hauptstrasse 1, Binningen; Doris Blum, Stadt Apotheke, Rathausstrasse 17, Liestal; Hannelore Leppert, Holbein Apotheke, Oberwilerstrasse 7, Basel.

Taschenmarkt: 5. April 2014, 11 bis 16 Uhr in der Elisabethenkirche.

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