Beide Sonderausstellungen erfreuten sich eines grossen Publikumszuspruchs, teilte das HMB am Mittwoch mit. "Scheich Inrahims Traum" wie auch "Schuldig - Verbrechen, Strafen, Menschen" hätten ursprünglich am 7. April zu Ende gehen sollen. Ebenfalls verlängert - bis zum 20. Mai - wurde bereits die Schau "Petra. Wunder in der Wüste" im Basler Antikenmuseum.

"Scheich Ibrahims Traum" wird im Museum für Wohnkultur des HMB im Haus zum Kirschgarten gezeigt: Das Herrschaftsgebäude war einst das Elternhaus des Basler Forschungsreisenden Johann Ludwig Burckhardt (1784-1817), der als "Scheich Ibrahim" den Orient bereiste und die antike Stadt Petra in der jordanischen Wüste wiederentdeckte.

Die Schau zeigt Textilien, Schmuck und Accessoires aus den von Burckhardt bereisten Gebieten. Die Exponate stammen aus der Sammlung der in Jordanien lebenden Palästinenserin Widad Kawar, der "Mother of Palestinian Dress": Sie hat in 50 Jahren über 3000 Kleider und Schmuckstücke des 19. und 20. Jahrhunderts zur grössten und bedeutendsten Privatsammlung ihrer Art zusammengetragen.

Die Ausstellung "Schuldig" im Museum für Geschichte des HMB in der Barfüsserkirche zeigt 30 Fallgeschichte zum Thema aus mehreren Jahrhunderten sowie eindrückliche Exponate.