Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) lanciert in diesem Monat das Pilotprojekt «Avatar Kids» von Kindercity.

Das Projekt soll dafür sorgen, dass Langzeitpatienten sozial integriert bleiben. Darum sitzt der Avatar-Roboter Nao stellvertretend für die Kinder im Klassenzimmer und nimmt am Unterricht teil. Nao ist etwa 60 Zentimeter gross und wiegt 3,4 Kilogramm. Über ein Samsung-Tablet kann der Patient vom Krankenbett aus seinen Roboter steuern.

Die Kinder im Klassenzimmer werden auch in das Projekt eingebunden: Sie übernehmen Verantwortung, indem sie den Avatar-Roboter betreuen und bedienen. Das Kind im Spital bleibt somit in seiner Klasse integriert und kann weiterhin den Kontakt mit seinen Freunden pflegen.

Die Kosten für das Projekt werden von Sponsoren und Spendern übernommen. Somit ist das Angebot für Kinder und Eltern gratis.

Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren, die lange Zeit im Spital bleiben müssen, sollen den Avatar-Roboter nutzen können.