Finanzen
Bank Coop steigert Gewinne dank einmaliger Einkünfte

Die Bank Coop steigert Gewinne mit Sondereffekten. Während der Bruttogewinn um 8,9 Prozent auf 91,5 Mio. Franken zulegte, stieg der Reingewinn der Tochtergesellschaft der Basler Kantonalbank um 32 Prozent auf 80,5 Mio. Franken.

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Die Bank Coop ist mit dem Mutterhaus, der Basler Kantonalbank immer enger verflochten

Die Bank Coop ist mit dem Mutterhaus, der Basler Kantonalbank immer enger verflochten

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Den überproportionalen Anstieg des Reingewinns erklärt eine Mitteilung der Bank vom Donnerstag mit der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 9,0 Mio. Franken, welche dank dem «kerngesunden Kreditportefeuille» möglich gewesen sei. Zudem ergab der Verkauf der Beteiligung an Nationale Suisse, die von der Helvetia übernommen worden war, einen weiteren ausserordentlichen Ertrag von 6,9 Mio. Franken.

Im Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, steigerte die Bank Coop den Ertrag um 2,5 Prozent auf 160,4 Mio. Franken. Auch im wichtigen Hypothekengeschäft resultierte ein Plus. So stiegen die Kundenausleihungen um 5,2 Prozent auf den neuen Höchststand von 14,3 Mrd. Franken. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, sowie das Handelsgeschäft waren dagegen rückläufig.

Die schärferen Liquiditätsvorschriften liessen die Bilanzsumme um 1,1 Mrd. auf 16,2 Mrd. Franken ansteigen. Die flüssigen Mittel verdoppelten sich fast auf 1,4 Mrd. Franken - mangels Alternativen hat die Bank Coop vieles davon bei der Nationalbank parkiert. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 1,80 Franken erhalten.

Der neue Bank-Coop-Chef Hanspeter Ackermann tritt sein Amt offiziell am 14. April an. Bis dahin wird die Bank interimistisch von Sandra Lienhard geführt, welche ihrerseits für den früheren CEO Andreas Waespi eingesprungen war. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte im Oktober Waespi wegen Aktienkurs-Manipulationen ein dreijähriges Berufsverbot auferlegt.