Basel

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich kommt Neubau einen Schritt näher

So sehen die Überbauungspläne der BIZ im Modell aus.

So sehen die Überbauungspläne der BIZ im Modell aus.

Die Ausbaupläne der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) für ihren Hauptsitz beim Bahnhof SBB in Basel sind einen Schritt weiter: Der baselstädtische Grosse Rat hat am Mittwoch dafür den Bebauungsplan und weitere Pläne genehmigt.

Der Platz in Basel, wo die BIZ neben dem Turm-Areal am Bahnhof noch den Botta-Bau am Aeschenplatz besitzt, wird für die Bank eng. Die BIZ mit ihren rund 600 Angestellten in Basel will deshalb mit dem Bebauungsplan Planungssicherheit für die nächsten 20 Jahre gewinnen. Gebaut werden soll frühestens ab 2022. Konkrete Projekte sind aber noch nicht auf dem Tisch.

BIZ-Verantwortliche hatten im vergangenen August den Platzbedarf und ihre Zeithorizonte erläutert. Bei der folgenden öffentlichen Planauflage gingen keine Einsprachen ein. Auch der Grosse Rat stimmte nun der Aktualisierung des BIZ-Bebauungsplans zu, dies mit 87 gegen 2 Stimmen.

Das Grüne Bündnis ergänzte seine Zustimmung mit dem Wunsch, die Bauten entlang der bahnhofseitigen Strassen sollten nicht nur Büros und andere interne Nutzungen beherbergen, sondern auch öffentliche, die zur Belebung beitragen.

Konkret soll der 70 Meter hohe BIZ-Turm von 1977 unangetastet bleiben. In einer ersten Etappe ist angedacht, das restliche Areal mit der zonenüblichen Höhe von 18 Metern quasi aufzufüllen. Später ermöglicht der neue Bebauungsplan bei Bedarf ein zweites, noch nicht im Detail definiertes Hochhaus.

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