Basler Wahlen
Baschi Dürr: «Den Bürgerlichen fehlt es an Kampfgeist»

Das Basler Stimmvolk hat gewählt, doch für Regierungsrat und Regierungspräsidium sind noch zweite Wahlgänge nötig, um alle Positionen zu besetzen. Bei beiden ist FDP-Politiker Baschi Dürr an vorderster Front.

Franziska Zambach
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Baschi Dürr wurde während dem Wahlkampf viele Attribute zugesprochen. Die meisten waren nicht unbedingt positiv, wie seine spontane Auflistung während des Interviews mit der bz zeigt: «Abgehoben, elitär, staubtrocken, verbissen, humorlos und radikal.»

Trotzdem erreichte Dürr ein gutes Wahlresultat in den Regierungsrats- sowie in den Regierungspräsidiumswahlen. Er selbst könne diesen Ausgang nicht genau erklären.

«Persönlich bin ich aber sehr zufrieden mit den Resultaten. Es ist eine gute Ausgangslage für den zweiten Wahlgang. «Es wäre aber überheblich zu sagen, ich sei schon so gut wie gewählt.»

Jedoch müsse man auch sagen, dass das Ziel der Bürgerlichen, eine Mehrheit im Regierungsrat zu erlagen, gescheitert sei. «Ich bin immer noch überzeugt, dass unsere Strategie, mit genügend Kandidaten anzutreten, die richtige war.» Jedoch fehle es den Bürgerlichen an Kampfgeist. Da müssten die Parteien noch zulegen.