Baurecht

«Basel baut Zukunft»: Initiative zur Stadtentwicklung eingereicht

«Basel baut Zukunft» bezieht sich auf die geplanten Umnutzungen von grossen, ehemaligen Industriearealen. (Symbolbild)

«Basel baut Zukunft» bezieht sich auf die geplanten Umnutzungen von grossen, ehemaligen Industriearealen. (Symbolbild)

Mit über 3300 Unterschriften wurde am Donnerstag bei der Staatskanzlei im Rathaus eine kantonale Volksinitiative mit dem Titel «Basel baut Zukunft» eingereicht. Sie hat im Wesentlichen drei Forderungen und bezieht sich auf die geplanten Umnutzungen von grossen, ehemaligen Industriearealen.

So soll mindestens die Hälfte der Bruttogeschossfläche pro Bebauungsplan gemeinnützig genutzt werden. Das heisst, der Boden solle Wohnbaugenossenschaften oder anderen gemeinnützig orientierten Bauträgern im Baurecht zur Verfügung gestellt werden.

Weiter soll die Partizipation der Bevölkerung bei der Entwicklung der Areale rechtlich sichergestellt werden. Damit würde gewährt, so schreiben die Initianten, «dass die Sorgen und Befürchtungen der Menschen insbesondere in der Nachbarschaft von Entwicklungsarealen zur Sprache kommen und ernstgenommen werden.» Zuletzt sollen die Areale auch das Ziel der CO2-Neutralität erreichen.

Das Initiativkomitee setzt sich vor allem aus Genossenschafts- und SP-Kreisen zusammen. Unter anderem sind dabei die Grossräte René Brigger, Alexandra Dill und Jörg Vitelli sowie der Präsident der Grünen, Harald Friedl.

Ebenso vertreten ist die Stiftung Habitat von Béatrice Oeri mit ihrem Geschäftsführer Klaus Hubmann.

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