Kaum eine Freizeitbeschäftigung war im heissen Sommer 2015 so populär wie das Schwimmen im Rhein. Wenn die Hitze auf die Dächer Basels drückte wie ein Sack schmutziger Wäsche, war der Bach so voller Menschen, dass Schiffe und Fähren kaum mehr einen Weg durch das Meer der Köpfe und Wickelfische fanden.

Wenn eine Tätigkeit in Basel keine Werbung braucht, dann das Schwimmen im Rhein. Es gibt keine schönere Art, Basel an sich vorüberziehen zu lassen.

Trotzdem veranstaltet die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG weiterhin das Rheinschwimmen. Mittlerweile dient es weniger der Werbung für das Schwimmen im Rhein und der Erziehung der Schwimmer zu richtigem Verhalten.

Es macht Spass, sich mit Hunderten den Bach ab treiben zu lassen. So war auch am Dienstagabend der Rhein zwischen Tinguely-Museum und Johanniterbrücke übersät von Köpfen und Wickelfischen.

Im Unterschied zu anderen Jahren sind wir uns diesen Anblick heuer schon gewohnt.