Weltausstellung
Basel, Genf und Zürich zeigen in Milano die urbane Schweiz

Die drei grössten Schweizer Städte spannen an der nächsten Weltausstellung in Mailand wieder zusammen. An der Expo Milano 2015 präsentieren sie im Schweizer Pavillon die "urbane und kulturelle Schweiz". Erste Erfahrungen sammelte das Trio schon anlässlich der Expo in Schanghai 2010.

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Drei Expo-Städte: Regierungspräsident Guy Morin, die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch und Sami Kanaan, Genfer Stadtrat (v.l.).

Drei Expo-Städte: Regierungspräsident Guy Morin, die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch und Sami Kanaan, Genfer Stadtrat (v.l.).

Keystone

Die Städte Basel, Zürich und Genf haben am Montag in Bern eine Vereinbarung unterzeichnet, innerhalb des Schweizer Pavillons als offizielle Städtepartner aufzutreten. Sie werden sich auch während der offiziellen Schweizer Roadshow 2014 unter dem Titel "il Giro del gusto" präsentieren, wie die Organisatoren mitteilten

Die Expo in Mailand widmet sich dem Thema "Nutrire il Pianeta, Energia per la Vita" (Den Planeten ernähren, Energie für das Leben). Konkret geht es um die Welternährung, die Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Die drei Schweizer Städte wollen deshalb innovative Ansätze in den Ernährungswissenschaften, der nachhaltigen Ressourcenverwendung und der Nahrungsmittelproduktion aufzeigen. "Ziel ist es, das Bild einer solidarischen, nachhaltigen und innovativen Schweiz zu vermitteln."

Basler Regierungspräsident Guy Morin, Zürcher Stadpräsidentin Corine Mauch und Genfer Stadrat Sami Kanaan bei der Präsentation.

Basler Regierungspräsident Guy Morin, Zürcher Stadpräsidentin Corine Mauch und Genfer Stadrat Sami Kanaan bei der Präsentation.

Keystone

Die Schweiz hat sich gemäss Mitteilung als erstes Land für die Weltausstellung in Milano angemeldet und sich einen Platz neben dem italienischen und dem deutschen Pavillon gesichert. Der Schweizer Auftritt wird Präsenz Schweiz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) geleitet.

Zu den Partnern des Schweizer Pavillons gehören neben den drei Städten auch die Kantone Graubünden, Tessin, Wallis und Uri sowie diverse Schweizer Unternehmen im Nahrungsmittelbereich. Allerdings werden die drei Städte nur während eines Monats gemeinsam auftreten. Ansonsten sind getrennte Auftritte geplant, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Es ist nicht der erste gemeinsame Auftritt von Basel, Genf und Zürich an einer Weltausstellung. In Schanghai 2010 waren sie mit einem eigenen Städtepavillon präsent.