Das Januarloch gehört der Vergangenheit an. Diesen Eindruck erweckt zumindest eine Umfrage unter Basler Passanten. Der allgemeine Tenor ist klar: Trotz teurer Weihnachtsgeschenke, Ausgaben für ein Silvesterfeuerwerk und der dazugehörenden Party sowie allfälligen Ferien über die Feiertage ist das Geld bei den wenigsten knapp.

Ein gutes Finanz-Management, ein guter Grundlohn und der 13. Monatslohn scheinen das Loch im Portemonnaie zu stopfen.

Das Wetter trägt auch seinen Teil dazu bei, dass das jährliche Tief dieses Jahr keine Chance hat. Durch die teils überdurchschnittlich warmen Temperaturen ist die schlechte, depressive Stimmung bei vielen kaum zu spüren.

Einzig die Läden bekunden Mühe: «Wir haben signifikant weniger Kunden als in anderen Monaten, aber das ist im Januar normal» erzählt eine Verkäuferin in der Freien Strasse.

«Ich spüre das Januarloch gar nicht. Weder dieses Jahr noch in den Jahren zuvor. Ich teile mein Geld über das ganze Jahr hinweg gut ein, habe ein gutes Finanz-Management und spare genügend. Als ich noch gearbeitet habe, hat mir der 13. Monatslohn viel vom finanziellen Druck weggenommen. Die typische Januarsmüdigkeit spüre ich auch nicht. Der einzige in unserem Haushalt, der diese vielleicht spürt, ist unser Hund.»

Therese Robé, 66-jährig, Basel

«Ich spüre das Januarloch gar nicht. Weder dieses Jahr noch in den Jahren zuvor. Ich teile mein Geld über das ganze Jahr hinweg gut ein, habe ein gutes Finanz-Management und spare genügend. Als ich noch gearbeitet habe, hat mir der 13. Monatslohn viel vom finanziellen Druck weggenommen. Die typische Januarsmüdigkeit spüre ich auch nicht. Der einzige in unserem Haushalt, der diese vielleicht spürt, ist unser Hund.»

«Während meiner Lehre habe ich das Januarloch immer gespürt. Ich habe Geschenke gekauft für meine Angehörigen und aber selber nicht gerade viel verdient. Jetzt verdiene ich gut und habe einen 13. Monatslohn, daher reissen auch die Weihnachtsgeschenke kein Loch mehr in mein Budget. Ich kann getrost sagen, dass ich das Januarloch nicht mehr spüre. Und momentan habe ich Ferien, meine Stimmung ist bestens.»

Michel Niggeler, 28-jährig, Therwil

«Während meiner Lehre habe ich das Januarloch immer gespürt. Ich habe Geschenke gekauft für meine Angehörigen und aber selber nicht gerade viel verdient. Jetzt verdiene ich gut und habe einen 13. Monatslohn, daher reissen auch die Weihnachtsgeschenke kein Loch mehr in mein Budget. Ich kann getrost sagen, dass ich das Januarloch nicht mehr spüre. Und momentan habe ich Ferien, meine Stimmung ist bestens.»

Seraina Rossi (links): «Wir arbeiten zusammen im Detailhandel und haben bemerkt, dass es ruhiger geworden ist. Wir haben nicht mal die Hälfte der Kunden, die wir noch im Dezember oder November hatten.» Sibylle Wyss (rechts): «Das mit der Arbeit stimmt. Sonst spüre ich - dank meinem 13. Monatslohn - das Januarloch nicht. Ich freue mich aber, wenn der Januar vorbei ist, weil es so kalt ist draussen.»

Seraina Rossi, 20-jährig, Allschwil und Sibylle Wyss, 28-jährig, Aesch

Seraina Rossi (links): «Wir arbeiten zusammen im Detailhandel und haben bemerkt, dass es ruhiger geworden ist. Wir haben nicht mal die Hälfte der Kunden, die wir noch im Dezember oder November hatten.» Sibylle Wyss (rechts): «Das mit der Arbeit stimmt. Sonst spüre ich - dank meinem 13. Monatslohn - das Januarloch nicht. Ich freue mich aber, wenn der Januar vorbei ist, weil es so kalt ist draussen.»

«Ich hatte über die Feiertage frei, bin in die Ferien gefahren, bin jetzt richtig fit und strotze nur so vor Motivation. Dafür habe ich ein bisschen zu viel Geld ausgegeben in den Ferien. Die Sonne hat einen grossen Anteil daran, dass ich richtig gute Laune habe. Ausserdem hilft sie mir am Morgen, schneller wach zu werden. Letztes Jahr habe ich das Januarloch stark gespürt, als es draussen so dunkel und kalt war.»

Clark Stoppia, 50-jährig, Liestal

«Ich hatte über die Feiertage frei, bin in die Ferien gefahren, bin jetzt richtig fit und strotze nur so vor Motivation. Dafür habe ich ein bisschen zu viel Geld ausgegeben in den Ferien. Die Sonne hat einen grossen Anteil daran, dass ich richtig gute Laune habe. Ausserdem hilft sie mir am Morgen, schneller wach zu werden. Letztes Jahr habe ich das Januarloch stark gespürt, als es draussen so dunkel und kalt war.»