Der Entscheid wurde möglich, weil der Verwaltungsrat der IWB einen weiteren Ausbau ihres Telehouses an der Margrethenstrasse bewilligt hat. Sie soll dort nun das baselstädtische Rechenzentrum betreiben. Damit können sich die Zentralen Informatikdienste (ZID) auf ihre Kernkompetenz der Verwaltungsinformatik konzentrieren, so der Regierungsrat in einer Mitteilung.

Die neue Variante kommt den Kanton nicht billiger zu stehen, sie erhöhe aber die Flexibilität, so der Regierungsrat. Er beantragt dem Grossen Rat, dem Rückzug des Bauvorhabens zuzustimmen. Er will die Liegenschaft rasch am Steinengraben rasch einer neuen Nutzung (Verkauf, Abgabe im Baurecht) zuzuführen.

Die beiden heutigen Rechenzentren der ZID am Petersgraben 52 und an der Holbeinstrasse 75 in Basel erfüllen die technischen, sicherheitsbezogenen und logistischen Anforderungen seit langem nicht mehr und müssen dringend ersetzt werden.

Die aktuellen vier Bürostandorte der ZID werden neu an der Spiegelgasse 2 zusammen geführt. Das Zweit-Rechenzentrum an der Holbeinstrasse 75 soll aufgehoben und in das bestehende Datacenter der EBM nach Münchenstein verlegt werden. Das Datenfernlager für die Sicherung vor Erdbeben wird bei der Firma Bedag in Bern betrieben werden. (rsn)